Fitnessstudio oder Studio?

  1. Wieder zu spät?

Schon wieder bist du spät dran, weil du vor dem Sport noch so viel erledigen musstest. Jetzt steht auf der Fahrt in das Fitnessstudio auch noch jede Ampel auf Rot. Noch schnell einen Parkplatz suchen, Sportsachen anziehen und dann kann es endlich losgehen mit Deinem Training. Du hast Dich so auf Deine Kursstunde gefreut, aber leider musst du feststellen, dass die Teilnehmer ja schon alle turnen – du bist einfach zu spät dran.

2) Mit Power & Elan zum Training

Macht nichts, voller Elan & Power holst du Dir noch eine Sportmatte aus dem Nebenraum und drängelst Dich durch mindestens 20 Teilnehmer, bis du Deinen Platz gefunden hast. Gern würdest du einmal tief durchatmen, zum Ankommen, zum Gedanken loslassen oder einfach nur um Deinen Körper zu spüren, aber die heutige Trainerin hat andere Pläne. Mit kurzen, knappen Anweisungen redet Sie nicht soviel, weil Sie ja selbst mitturnt und du weist leider nicht so schnell wie du diese Sätze in Deinen Körper umsetzen sollst: “Strecke Deine Beine in die Luft und kreise” oder “hebe das Gesäß an und senke es wieder ab”. Du musst Deinen Kopf anheben und schauen was die Trainerin vorturnt, denn du hast nur die Hälfte von dem verstanden, was du machen sollst.

3) Verspannte Muskulatur?

Aua, beim schnellen drehen Deines Kopfes, schmerzt Dir auf einmal der Nacken. Auch das noch, derweil hattest du heute, nach Deinem anstrengenden Arbeitstag eh schon ein verspannter Nacken. Gut, aber zu mindestens hast du jetzt gesehen was die Trainerin mit Ihren Übungen meinte. Während du immer noch mit Deinem Nacken beschäftigt bist, fällt Dir auf, dass alle Teilnehmer bereits eine andere Übung turnen, wie du selbst. Kein Problem, schnell schauen was die anderen machen und einfach die Übung nachmachen. Es ist einfacher zu schauen was meine Nachbarin macht, denn ich sehe die Trainerin eh nicht so gut. Das wird schon alles so richtig sein, was Sie macht und du brauchst auch nicht mehr Deinen Kopf so weit anzuheben, um etwas zu sehen.

4) Ende der Übungsstunde und nun?

Nach weiteren 50 min. schauen was die Nachbarin macht, hast du es geschafft, Deine Trainingsstunde ist beendet, nur noch eben aufstehen aus der Rückenlage und du kannst stolz auf Dich sein, diese Woche wieder Sport gemacht zu haben. Aber was ist das und spürst autsch im unteren Rücken. Er fühlt sich etwas komisch an, schmerzt ein wenig und Dein Nacken ist genau noch so verspannt wie vor dem Training. Naja, denkst du, Hauptsache ich habe Sport gemacht…Vielleicht hast du diese oder ähnliche Erfahrungen auch schon gemacht? Wenn nein, dann hast du vielleicht bereits Dein perfektes Studio gefunden. Wenn ja dann nimm Dir unsere Fragen & Antworten als Anhaltspunkt, wenn du das nächste Mal auf der Suche nach einem qualitativ guten Studio bist.

5) Fragen & Antworten:
  • Haben die Trainer eine gute Ausbildung? Bei Pilates kannst du z.B. auf pilatesverband.de schauen, ob das Studio oder die Trainer gelistet sind. Wenn ja, dann kannst du sicher sein, dass derjenige ein qualitatives, hochwertiges Training für Dich bereithält.
  • Gibt es oft wechselnde Trainer in Deiner gebuchten Stunde?  Optimal wäre immer der gleiche Trainer, denn nur so kann man Dich und Deinen Körper kennenlernen und trainieren, weil man als Trainer genau weiß, was für Dich gut ist.
  • Wie ist die Atmosphäre des Studios, Fühlst du Dich wohl? Du willst zwar nicht in Haiti am Strand relaxen, dennoch ist eine Wohlfühl- Atmosphäre im Studio wichtig, damit du Dich ganz auf Dein Training einlassen kannst
  • Wie wirst du begrüßt? Fragt Dich jemand wie es Deinem Körper heute geht? Jede Stunde ist anders, weil jede Woche, jeder Körper anders ist. Deswegen sollte es einem Trainer wichtig sein, den Menschen den er 60 min. lang bewegt, zu fragen wie es Ihm heute geht.
  • Hast du schon mal einen Gesundheitsbogen ausgefüllt, mit Fragen zu Deinen Bewegungseinschränkungen, bzw. hat Dich jemand danach gefragt? Das oberste Trainergebot, zu mindestens in meiner Ausbildung lautete immer: Sicherheit beim Training und der Teilnehmer. Denn wenn du nicht sicher durch das Training geführt wirst, erhöht sich die Verletzungsgefahr und das Training wäre kontraproduktiv
  • Wie viele Teilnehmer sind in Deinem Kurs? Wie groß ist die Gruppengröße? Bei mehr als 15 Teilnehmern in der Gruppe wird es für den Trainer zunehmend schwieriger alle Teilnehmer gleichberechtigt zu behandeln.
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